SS. 2019: Design Methodology or Designing the Design Process

This semesters subject is »Design Methods«. Since the 1950’s and 1960’s and the so-called »Design Methods Movement« (which is said to have failed) the idea of Design Methods has been in the center of both design research and design practice. The 1960’s, in particular HfG Ulm seeked to establish a scientific and more structural approach towards the design process. This finally led to a separation of theory and practice.

Today design methods are either hated or embraced. Whereas the so-called »Author-Designers« seem to still stick to the idea of the artistic genius in combination with craftsmanship, consulting companies such as pwc have included design methodology on several levels of their organization. At the same time, the design research scene (in particular in the scandinavian countries) has been focussing mostly on participatory design recently.

This shows: design methodology is a jungle of numerous different approaches. Countless publications were published on the subject. To understand design methodlogy we will follow a more applied design research approach. Furthermore, it is clear that methodology is always a natural part of every design project – which lies in the logic of the design process in itself. So the goal of the seminar is also to gain knowledge about how to articulate ourselves and about how to communicate with non-designers when talking about our process.

The seminar is divided into two interlocking parts:
1: Discourse (in the morning)
This part is more historical and based on the discourse about design as in design science.
a) Science and cybernetics
Claudia Mareis, u.a.
b) Language and meaning
Dagmar Steffen, Sandra, Umberto Eco
c) participation and design processes as moments of marketing.

2: Applied design research (in the afternoon)
This part seeks to conduct the application, iteration and the development of the so-called design methods. It is about the design of the design process. We will do this using an extremely simple example from contemporary industrial design. (»Accessories for screen-based products, not bigger than A4«). My recent research in China has led me towards the idea that a systematic approach in the design of your own design process is a key moment in marketing yourself in the design world. Apart from developing ideas (the product is just the vehicle to understand methodology), the main focus here is that everyone will develop their own process of design.
a) brainstorming and its relatives
b) analytical methods (ethnographic, systematic, marketing methodology)
c) documentary methods
d) participatory methods

29.03.2019

Industriedesign

An der Muthesius Kunsthochschule wollen wir neue Qualitäten vermitteln. Für uns ist Design eine umfassende Auseinandersetzung mit technischen, sozialen und kulturellen Entwicklungen sowie gesellschaftlichen Veränderungen gleichermaßen. Wir sind daran interessiert, diese Entwicklungen in neue und interessante Beziehungen, Prozesse und Interaktionen zu übersetzen. Wir sehen uns verpflichtet, im Studium Wege zur Gestaltung intelligenter und verantwortbarer Produkte und Nutzungserfahrungen aufzuzeigen. Für diese Aufgabe müssen wir Augen und Gedanken öffnen und weitreichende Handlungskompetenzen erwerben: Vernetztes Denken und Handeln, Erforschen, Erproben, Konzipieren, Detaillieren, Visualisieren und Kommunizieren. Und vor allem: Gestalterisch Entscheiden.
Da wir in Kiel alles andere als eine Massenhochschule sind, können wir die zu vermittelnden Inhalte eng aufeinander abstimmen. Eine ganzheitliche, praxisorientierte und individuelle Lehre ist die Folge. Das Studium an der Muthesius Kunsthochschule soll motivieren, persönliche Neigungen zu entdecken und engagiert weiterzuentwickeln; die Ausbildung zu verantwortungsvollen, kritischen und professionellen Gestalterinnen und Gestaltern ist unser Ziel.

Bachelor

Mit dem Bachelorstudium im Industriedesign an der Muthesius Kunsthochschule werden die Studierenden auf die facettenreichen und anspruchsvollen Anforderungen als Gestalter so vorbereitet, dass eine richtungsweisende Tätigkeit in unterschiedlichen professionellen Kontexten ermöglicht wird.

Master

Welche Zukunft wünschen wir uns? Welche Qualitäten sollen Technologien, unser Zusammenleben und der Umgang mit uns selbst haben? Wer gestaltet und verantwortet Veränderungen?

Der Masterstudiengang „Industriedesign“ der Muthesius Kunsthochschule mit den Schwerpunkten Interface Design und Medical Design nimmt sich zentraler aktueller und zukünftiger Fragestellungen an.
Das viersemestrige Masterstudium “Industriedesign“ qualifiziert zur professionellen, interdisziplinär-entwerfenden Arbeit in einem breiten Tätigkeitsspektrum im Forschungs-, Industrie- oder Dienstleistungsbereich mit gestalterischen, entwicklungstechnischen oder strategischen Schwerpunkten. Das Angebot richtet sich sowohl an Bachelor-Absolventen des Industriedesigns, wie auch anderer Disziplinen. Weniger die Ausrichtung der akademische Vorbildung ist von Bedeutung, als vielmehr die Überzeugung, mit seiner Profession wertvolle Synergien stiften zu können. Im Besonderen richtet sich das Studium als akademische Weiterbildung an Interessenten, die bereits Berufserfahrung gesammelt haben. Gestalterisch erforschen und forschend gestalten, was das individuelle und gemeinschaftliche menschliche Leben zukünftig auszeichnen wird – das ist Ihr Studieninhalt als Masterstudentin und Masterstudent des Industriedesigns an der Muthesius Kunsthochschule.

Sie arbeiten im Spannungsfeld zwischen Interface Design und Medical Design: Diese beiden inhaltlich synergetischen Schwerpunkte vermitteln Kompetenzen für eine zukunftsorientierte gestalterische Arbeit, bei der der Mensch als Akteur gesellschaftlichen Wandels, aber auch als Erkenntnisgegenstand an sich im Zentrum steht. Designer werden in Zukunft wesentlich stärker als Impuls- und Richtungsgeber der individuellen und gemeinschaftlichen Lebensorganisation auftreten und diese auch erfahrbar machen – von diesem Leitbild wird das Studium getragen.

Lehrende

Prof. Martin Postler
Industrial Design

PROF. FRANK JACOB
Interface-Design

PROF. DR. MED. DIETER SIEBRECHT
Industriedesign (MA) Medical Design

PROF.IN DR. BETTINA MÖLLRING
Grundlagen des Design

PROF. DETLEF RHEIN
Industriedesign I Meth. Entwerfen I M.A. Medical Design

PROF.IN ANNIKA FRYE
Designwissenschaft und -forschung

Abschlüsse

Bachelor of Arts (B. A.)
Master of Arts (M. A.)
Industriedesign/ Medical Design
Industriedesign/Interface Design
Promotion