Lecture Series WS 2017/2018: Postdigital Materiality

Since the development of early CAD applications such as sketchpad in the 1960s, digital and analogue design seemed to be strictly separated. Cognitive processes of planning and drawing were located in the studio and limited to the computer screen, whereas the material production of models and prototypes was located in the workshop. But during the last decade, a wide range of techniques of digital production, especially 3D-printing, became available for both designers and consumers. These techniques caused a »material turn« in digital design.

In 3D-printing, the formerly separate spheres of digital and analogue design form a »new materiality« that merges digital and analogue (see Antoine Picon (2004): Architecture and the virtual. Towards a new materiality).
This new materiality changes manufacturing and it questions the modernist paradigms of industrial design. We can now make plastic products without investment in tooling. 3D-printing allows ad hoc production of non-serial products, it enables us to realize unseen shapes of high geometric complexity. Users can now participate in design by printing their own things. We can change each product from time to time. In 3D-printing, there are no finite products and no hierarchical design processes.

In industrial design (but also in art and media) the new technologies form a new typology of artifacts as well as new methods and practices. Leaving behind the old paradigms of industrial design, these artifacts, practices and methods reflect the context, the formal possibilities and the material conditions of digital production. They also refer to the larger context of a discussion around the »postdigital« (see: Felix Stalder (2016): Kultur der Digitalität).

Whereas the buzzword 3D-printing dominates the discussion around postdigital phenomena in design, the new materiality cannot solely be reduced to this technique. More general questions regarding the epistemological and methodological aspects of design processes as well as the question of democracy and participation are raised. In particular we should not underestimate the innovative potentials of makers, craftsmen and engineers involved in the 3D-printing community. Their specific knowledge and their skills need to be considered when thinking about the new, postdigital design process.

1. Post Internet / Postdigital: Ellen Wagner, HfG Offenbach (Focussed on the term postdigital by using the phenomenon post internet art – example maybe materiality in vaporwave »art«? )
2. Material knowledge: Susanne Bruijnzeels, BigRep Berlin (Format: Artist-Talk-Style Discussion maybe starting with a short lecture of 10 min focussed on processes and materials and examples from BigRep?)
3. Epistemology of digital technology in design: Moritz Greiner-Petter, IXDM Basel
4. Participation and democracy: Malte Bergmann, Design Research Lab Berlin

Lectures will be held in english/and or german.

 

26.08.2017 Schreibe einen Kommentar

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Industriedesign

An der Muthesius Kunsthochschule wollen wir neue Qualitäten vermitteln. Für uns ist Design eine umfassende Auseinandersetzung mit technischen, sozialen und kulturellen Entwicklungen sowie gesellschaftlichen Veränderungen gleichermaßen. Wir sind daran interessiert, diese Entwicklungen in neue und interessante Beziehungen, Prozesse und Interaktionen zu übersetzen. Wir sehen uns verpflichtet, im Studium Wege zur Gestaltung intelligenter und verantwortbarer Produkte und Nutzungserfahrungen aufzuzeigen. Für diese Aufgabe müssen wir Augen und Gedanken öffnen und weitreichende Handlungskompetenzen erwerben: Vernetztes Denken und Handeln, Erforschen, Erproben, Konzipieren, Detaillieren, Visualisieren und Kommunizieren. Und vor allem: Gestalterisch Entscheiden.
Da wir in Kiel alles andere als eine Massenhochschule sind, können wir die zu vermittelnden Inhalte eng aufeinander abstimmen. Eine ganzheitliche, praxisorientierte und individuelle Lehre ist die Folge. Das Studium an der Muthesius Kunsthochschule soll motivieren, persönliche Neigungen zu entdecken und engagiert weiterzuentwickeln; die Ausbildung zu verantwortungsvollen, kritischen und professionellen Gestalterinnen und Gestaltern ist unser Ziel.

Bachelor

Mit dem Bachelorstudium im Industriedesign an der Muthesius Kunsthochschule werden die Studierenden auf die facettenreichen und anspruchsvollen Anforderungen als Gestalter so vorbereitet, dass eine richtungsweisende Tätigkeit in unterschiedlichen professionellen Kontexten ermöglicht wird.

Master

Welche Zukunft wünschen wir uns? Welche Qualitäten sollen Technologien, unser Zusammenleben und der Umgang mit uns selbst haben? Wer gestaltet und verantwortet Veränderungen?

Der Masterstudiengang „Industriedesign“ der Muthesius Kunsthochschule mit den Schwerpunkten Interface Design und Medical Design nimmt sich zentraler aktueller und zukünftiger Fragestellungen an.
Das viersemestrige Masterstudium “Industriedesign“ qualifiziert zur professionellen, interdisziplinär-entwerfenden Arbeit in einem breiten Tätigkeitsspektrum im Forschungs-, Industrie- oder Dienstleistungsbereich mit gestalterischen, entwicklungstechnischen oder strategischen Schwerpunkten. Das Angebot richtet sich sowohl an Bachelor-Absolventen des Industriedesigns, wie auch anderer Disziplinen. Weniger die Ausrichtung der akademische Vorbildung ist von Bedeutung, als vielmehr die Überzeugung, mit seiner Profession wertvolle Synergien stiften zu können. Im Besonderen richtet sich das Studium als akademische Weiterbildung an Interessenten, die bereits Berufserfahrung gesammelt haben. Gestalterisch erforschen und forschend gestalten, was das individuelle und gemeinschaftliche menschliche Leben zukünftig auszeichnen wird – das ist Ihr Studieninhalt als Masterstudentin und Masterstudent des Industriedesigns an der Muthesius Kunsthochschule.

Sie arbeiten im Spannungsfeld zwischen Interface Design und Medical Design: Diese beiden inhaltlich synergetischen Schwerpunkte vermitteln Kompetenzen für eine zukunftsorientierte gestalterische Arbeit, bei der der Mensch als Akteur gesellschaftlichen Wandels, aber auch als Erkenntnisgegenstand an sich im Zentrum steht. Designer werden in Zukunft wesentlich stärker als Impuls- und Richtungsgeber der individuellen und gemeinschaftlichen Lebensorganisation auftreten und diese auch erfahrbar machen – von diesem Leitbild wird das Studium getragen.

Lehrende

Prof. Martin Postler
Industrial Design

PROF. FRANK JACOB
Interface-Design

PROF. DR. MED. DIETER SIEBRECHT
Industriedesign (MA) Medical Design

PROF.IN DR. BETTINA MÖLLRING
Grundlagen des Design

PROF. DETLEF RHEIN
Industriedesign I Meth. Entwerfen I M.A. Medical Design

PROF.IN ANNIKA FRYE
Designwissenschaft und -forschung

Abschlüsse

Bachelor of Arts (B. A.)
Master of Arts (M. A.)
Industriedesign/ Medical Design
Industriedesign/Interface Design
Promotion